Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V.

Bürgerbeteiligung zur Überarbeitung der Naturschutzgesetzgebung

Datum: Mittwoch, 6. Mai 2015, 13:44 Uhr | Kategorie: Aktuell, Wolf | Kommentar: Keine Kommentare

Nach Informationen des NABU will die Europäische Kommission die Naturschutzgesetzgebung in Bezug auf die mögliche Jagd auf Raubtiere, wie den Wolf, prüfen. weiterlesen…

Schafe und Ziegen in der Landschaftspflege und die Rückkehr des Wolfes

Datum: Sonntag, 10. März 2013, 16:09 Uhr | Kategorie: Schaf- und Ziegenhaltung, Wolf | Kommentar: Keine Kommentare

Diskussionsmaterial für das Themenprogramm

1.    Gerade in den ostdeutschen Bundesländern, aber auch in Süd-Deutschland sind große Raubtiere wie der Wolf aber auch Luchs und sogar der Bär in einer Phase der Rückbesiedlung.
2.    Dieser Prozess, begünstigt durch die Einheit in Europa, wird in Deutschland durch verschiedene Organisationen und auch Umweltbehörden unterstützt.
3.    „Nach rund 150 Jahren wurden im Jahr 2000 in Deutschland erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren. Die Geburt der Jungwölfe in der sächsischen Oberlausitz war der Beweis, dass sie wieder heimisch geworden sind. Derzeit leben wieder etwa 35 Wölfe in Deutschland.

Ob Wölfe in Deutschland tatsächlich überleben können, steht noch nicht fest. Sie sind vielen Gefahren ausgesetzt, vor allem durch illegale Abschüsse und Straßennetze, die ihren Lebensraum durchschneiden.

Neben einer bundesweiten Kampagne mit Informationen zur Wiedereinwanderung wird ein Netzwerk von NABU-Wolfsbotschaftern aufgebaut. Außerdem setzt sich der NABU für den Erhalt geeigneter Lebensräume des Wolfes ein.

Helfen auch Sie mit, dem Wolf in Deutschland eine Heimat zu schenken“. http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/helfen/patenschaft/index.html?gclid=CIin54TLlq0CFVQLfAod0AOzmA
weiterlesen…

Wie kann sich die Klein- und Nebenerwerbs Schaf-und Ziegenhaltung gegen Wolfsübergriffe besser schützen.

Datum: Dienstag, 5. März 2013, 19:28 Uhr | Kategorie: Neuigkeiten, Schaf- und Ziegenhaltung, Wolf | Kommentar: Keine Kommentare

Für die Nebenerwerbs- und Hobbyhaltung, die überwiegend das System der Standweide, wenn auch im Jahresverlauf über mehrere Parzellen, praktizieren, ist folgende Zaunanlage geeignet Wolfsübergriffe abzuwehren.

  • Eine feste Einzäunung aus verzinktem Drahtknotengeflecht, welches ca. 30 cm in die Erde eingelassen ist und 1,20 m hoch ist.
  • Im Zaun sollten immer flatternde Elemente (Flatterband, Stofffetzen) enthalten sein.
  • Unabdingbar und zusätzliche ist eine vor gelagerte Elektrozäunung, am besten aus verzinktem Weidezaundraht.

Der Elektrozaun sollte folgendermaßen beschaffen sein:

Der untere Draht verläuft 3 bis 5 cm über dem Boden und ist ca. alle 20 m mit einem Zaunpfahl, der entweder aus verzinktem Z-Profil oder wenn aus Holz, mit einem ca. 80 cm langen Stück in den Boden reichenden verzinkten Draht, zu versehen. Dieser Zaunpfahl dient in Verbindung mit dem unteren Draht als Erdung und ist mit dem entsprechenden Erdungspol mit dem Weidezaungerät zu verbinden. In einer Höhe von 15 cm, von der Erdoberfläche an gerechnet, folgt dann die erste stromführende Litze, in weiteren 15 cm folgt dann eine zweite stromführende Litze.
weiterlesen…